Georg Nadj verstorben

Heute Morgen wurde unser geschätzter Schachfreund Georg Nadj in seiner Wohnung in Waiblingen leblos aufgefunden. Mutmaßlich ist er in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Alter von nur 62 Jahren friedlich entschlafen. Georg war 15 Jahre fester Bestandteil unseres Vereinslebens. Noch am Donnerstag wohnte er der Mitgliederversammlung bei und hat sich mit einem Schachfreund zum gemeinsamen Tandemfahren verabredet. Wir erinnern uns an viele gemeinsame Stunden sei es beim Vereinsabend, den gemeinsamen Mannschaftsspielen und dem Bier danach, am Rande verschiedener Turniere in der Region oder als anregender Gesprächspartner auf einer unserer Schachreisen. Wir verbinden viele unvergessliche Momente mit seinem anregenden Humor. Er lachte gern und verstand es seine gute Laune auf andere Anwesende zu übertragen. Zweimal wurde Georg mit seiner Mannschaft Meister – 2011 in der A-Klasse und zuletzt 2016 in der Kreisklasse. Beim letzten Mannschaftsspiel am gestrigen Sonntag blieb er ohne Ankündigung fern. Er hatte wohl bereits eine Partie im Schachhimmel begonnen...

2 Kommentare

  1. Liebe Freunde, Angehörige und Bekannte,
    ich habe Georg zum ersten Mal dieses Jahr bei dem Südwest-turnier im Mühlenbach kennengelernt. Eines Morgens kam ich zu ihm mit meinem Laptop und er erzählte viel aus seinem Leben (Arbeit, Ehe, Familie u.a.). Irgendwie kamen wir auf geschichtliche Fragen, und er war sehr angetan, dass ich in Wikipedia über den Ungarn-Aufstand, Prager Frühling und 17.Juni 1956 die Fakten nachlesen konnte. Nach ca. 45 Minuten sagte Georg zu mir, dass ihm dies Zeit mit mir sehr gut getan hat. Er freute sich schon auf das nächste Turnier im Herbst 2022.
    Ich bin sehr überrascht und geschockt, als mir Gert Schulz heute vom Tode Georgs erzählte…
    Ich wünsche allen, die ihn kannten, alles Gute, Thomas Reitz aus Frankfurt am Main (Blindenschachklub)

  2. Hab den Georg über das Tandemfahren kennengelernt. Bei unserer Probeausfahrt musste ich zunächst mal ein bissle Schlucken ob seinem Auftreten. Während unserem Kaffe – Stopp in Murrhardt hab ich ihn dann als interessanten Menschen kennengelernt. Wir hatten eine lebhafte Unterhaltung. Nach fast 50km auf dem Tandem hab ich ihn zum Bahnhof gebracht.
    War für uns beide eine schöne Erfahrung.

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