3. Mannschaft verliert in Auftaktspiel der Bezirksliga SV Oberkochen I gewinnt mit 4 angetretenen Spielern (!) 4 : 3

Nach einer langen noch nie dagewesenen coronabedingten Spielpause freuten wir uns, die Gäste aus Oberkochen zum ersten Verbandsspiel der Bezirksliga Ostalb begrüßen zu dürfen.

Anlass zu Sorgen gab der Umstand, dass unser blinder SF Georg Nadj, der am 8.Brett eingesetzt werden sollte., am vereinbarten Abholpunkt vor deiner Wohnung nicht angetroffen wurde, auf Klingeln und auf mehrfache telefonische Anrufe nicht reagierte. Wir sind daher mit 7 Mann angetreten. Obwohl Mannschaftführer Jürgen Hammel dem Mannschaftsführerkollegen aus Oberkochen während der Woche noch ein Mail zukommen ließ, dass unbedingt der nach dem Hygienekonzept des Schachverbands die entsprechenden Impfnachweise und Masken mitzubringen sind, hatten 4 Oberkochener SFe den Impfnachweis nicht dabei, sodass ein Betreten des Schachlokals und Teilnahme am Spiel untersagt werden mussten. Die Gäste nahmen diese Situation fair und verständnisvoll ohne Protest hin.. Da nur 4 Oberkochener Spieler antraten, hätte uns demnach bei 7 gemeldeten Grunbacher Spielern ein einziger voller Brettpunkt zum Mannschaftssieg gereicht.

 

Es kam jedoch anders.

SF Jürgen Angott (7) kam schlecht aus der sizilianischen Eröffnung und musste bei gleichzeitigem Angriff auf einen Springer und den Punkt f7 mit Mattangriff  im 18.Zug die Partie bereits verloren geben.

SF Johannes Peper (3) hatte die Türme vor dem gegnerischen König verdoppelt und durchaus Gewinnchancen, verlor jedoch im 39. Zug durch Zeitüberschreitung, obwohl ein Zwischenschach das Zeitproblem erledigt hätte.

SF Harald Baiker (4) verlor bereits in der französischen Eröffnung einen Bauer, was er durch die bessere Entwicklung und einen Angriff mit beiden Läufern gegen den gegnerischen König wettmachte. Letztlich stellte sich ein  Läuferopfer, welches der Gegner zurecht nicht sofort, sondern erst nach eine Reihe Gegenschachs, annahm,  als Flop heraus. Es folgte die Parteiaufgabe im 38.Zug.

Auch die Hoffnungen in der letzten noch laufenden Partei von SF Bernt Hildenstein (2)  zerstoben, nachdem er im 20.Zug die Qualität einbüßte. Seinen gefährlichen Mattangriff deckte der Gegner durch einen Springerzug und konnte schließlich selbst auf G2 mit Matt drohen, was nur durch Hingabe einer weiteren Leichtfigur abzuwenden war. Bernt  gab den aussichtslosen Kampf im 35. Zug auf.

Ein sehenswerter Gewinn des SV Oberkochen mit 4 Brettpunkten bei 4 angetreten Spielern.

Wir hatten den Gegner zwar DWZ-mäßig höher eingestuft, jedoch auf diese Weise zu verlieren, war mehr als bitter.

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