Grunbach 4 verliert auch zweites Spiel in der Bezirksliga 2 : 6 gegen SC Sontheim 3

 

Nachdem wir am Sontag zu siebt auf dem Stegwiesenparkplatz standen und unklar war, ob SF Matthias Weißhaar (1) erkrank ist oder spielen kann, telefonisch nicht erreichbar war, traten wir schließlich mit 7 Mann (+ Angela ) die lange Anreise nach Sontheim an. Dort wollten wir das 1. Brett freilassen, um nicht hochrutschen zu müssen, wurden jedoch mit dem unangenehmen Hinweis auf die Bestimmungen in § 11 der WTO, dahingehend belehrt, dass dann Matthias wegen der 2. kampflosen Partie für die restliche Saison gesperrt wäre. Uns blieb schließlich nichts anderes übrig, als dass alle Grunbacher Spieler ein Brett höher rutschen mussten und das letzte Brett freiblieb.

SF Jürgen Angott (6) remisierte in ausgeglichener Stellung im 18.Zug. Kurz danach einigte sich SF Hermann Reicherter (7) ebenfalls auf Remis. Infolge drohender Zugwiederholung remisierte SF Harald Baiker (5) im 20. Zug ebenfalls.

In einer vermeintlich gegebenen Siegstellung mit einem Freibauer auf a3 unterlief SF Ulf Hermann (4) mit dem Damenzug auf f6 ein folgenschwerer Fehler, den der Gegner im nächsten Zug ausnutze und Ulf nur noch aufgeben konnte.

SF Johannes Peper (3) musste schließlich im Mittelspiel mit Turm, Dame und Leichtfigur und einem Bauern weniger ums Remis gegen seinen jungen starken Gegner kämpfen mit beiderseitigen Mattangriffen, die aber nichts einbrachten, deshalb gerechte einvernehmliche Punkteteilung.

SF Rainer Wittmann hatte seinen Mehrbauern im Endspiel Springer gegen Läufer wieder verloren und machte, als der Gegner seinen Freibauern auf der c-Linie weiter vorschob, einen Fehler, indem er seinen eigenen Freibauern auf der e-Linie vorrückte, in der Annahme, der Gegner müsse seinen Springer zurückziehen, um die Entwicklung einer Dame zu verhindern. Diesen vorgerückten Freibauer und einen weiteren Bauern konnte der Gegner mit jedoch nach einem vorherigen Schachgebot schlagen, worauf der Kampf sofort durch Aufgabe von Rainer beendet war. SF Hasso Hof (1) lieferte sich über 4 Stunden und über 60 Züge einen heroischen Kampf im Turmendspiel mit einem Bauern weniger. Der Gegner machte jedoch keinen Fehler, vermied jede Remischance, und brachte seinen Bauern durch bis direkt vor das Entwicklungsfeld. Das Entstehen der Dame hätte Hasso nur durch ein Turmopfer verhindern können, weshalb er schließlich aufgab.

Wir müssen versuchen, die kommenden Spiele vollzählig zu absolvieren und gegen die vermeintlich schwächeren Gegner zu punkten.

H.B

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