Teliodoridis – Tscharotschkin 1:0k
Bangert – Guski 1/2
Graf – Häussler 0:1
Stöckler – Ruprich 0:1
Dass das Spiel gegen Neckartenzlingen schwer werden würde, war angesichts des Wertungsvorteil von ca. 200 Punkte pro Brett für den Gegner zu erwarten.
Zunächst gewann aber Vasileios, da Neckartenzlingen kurzfristig den Ausfall des ersten Brettes nicht ersetzte. An Brett 4 erreichte Klaus optisch zunächst leichten Vorteil, jedoch verlor er zunächst einen Bauer durch einen taktisches Manöver des Gegners, den er sich zwar zurückholen konnte, die Figuren des Gegners kamen aber immer besser zum Spiel, womit es 1:1 stand. An Brett 3 opferte Michael für ein aktives Spiel einen Bauern, sein Gegner verteidigte sich aber solide, gewann eine Leichtfigur und schließlich auch die Partie. So hing alles an Udo. Dieser musste zwar in einer Art Benoni Stellung sehr aufpassen und es dauerte bis seine Figuren entwickeln konnten. Im 23. Zug bot der Gegner dann einen Turmopfer gegen einen starken Königsangriff an. Udo rechnete lange ob es zum Gewinn reichen könnte. Der Computer sah ihn auch 2 Bauerneinheiten in Vorteil. Doch eine total offene Königsstellung wo am Ende ein Mehrläufer gegen 3 Bauern stehen würde, war ihm doch zu riskant, zumal der schwache a Bauer des Gegners nicht zu halten sein würde. So kam es zu einem Endspiel mit Dame, Turm, Läufer und 6 Bauern gegen Dame, Turm und Springer mit 5 Bauern.
Interessanterweise zeigte der Computer wegen des mächtigen zentralisierte Springer +/- 0 an. Nachdem der Gegner 10 Züge in Zeitnot überstand, einigte man sich kurz nach der Zeitkontrolle auf Remis, da der Mehrbauer durch einen Gewinnversuch verloren ging und sich an der Bewertung der Stellung nur minimal etwas änderte.
Udo Bangert