Gmünd rief …

… und fast alle kamen! 603 Spieler und Spielerinnen fanden den Weg nach Gmünd zur 26. Auflage des Staufer Open, darunter auch11 Mitglieder des SC Grunbach. 4,5 Tage und 9 teilweise lange Partien lagen vor der bunten Gruppe. Spielstärketechnisch wurden wir von unserem GM Spyridon Skembris angeführt, der auch zugleich der älteste Grunbacher war. Überhaupt, das Alter: es liegt wohl nicht am steigenden Alter des Berichterstatters und der damit verbundenen Wahrnehmung: Schach wird jünger! Waren es früher oft ältere Meister, die an den vorderen Brettern um Preisgelder kämpften sein es heute eher junge Manschen eher unter 30, die die vorderen Plätze unter sich ausmachen. Die Zahlen sprechen für sich: 209 Jugendliche waren unter den 603 Schachbegeisterten!

Moderne Formate, Streaming (Liveübertragungen mit Kommentaren), Online-Training, und eine riesige weltweite Community die sich um digitale Lagerfeuer wie chess.com oder lichess.de schart, tragen sicherlich zum Boom bei, von dem das klassische Vereinsschach mit Mannschaftskämpfen am Sonntagvormittag leider noch wenig profitieren. Aber langsam bewegt sich auch hier etwas.

Hier ein Bild von Spyridon gegen einen dieser Jugendlichen – in der letzten Runde des A-Turniers. Mit einem Remis sicherte sich Spyridon Platz 32 (6 aus 9 Punkte) und damit den Titel des besten Seniors. Herzlichen Glückwunsch Spyridon!

Der Sieger, Vitaly Sivuk, kam auf 7,5 Punkte. Dirk König, der zweite Grunbach im A-Turnier, musste krankheitsbedingt aussteigen.

Die Mehrzahl der Grunbacher war als im B-Turnier aktiv, und hier allen voran Vasileios Telioridis. Nach der ersten Runde saß er am Brett 1 und verließ dies nicht mehr, nach 5 Siegen in Folge war er alleiniger Spitzenreiter, und nach 9 Runden ohne Niederlage der Wertungsbeste eines Trios mit jeweils 7,5 Punkten. Herzlichen Glückwunsch Vasileios!

Aber auch weitere Grunbacher spielten ein erfolgreiches Turnier und gewannen Ratingpunkte. Michael Graf (Startposition 164) erreichte 5,5 Punkte und Rang 76, Reiner Wittmann kam ebenfalls auf gut 5,5 Punkte und auch Calvin Prib übertraf mit 4,5 Punkten über den Erwartungen. Nicht ganz so gut lief es für Thomas Fischer (4,5 Punkte, Thomas Lieb (3,5). Jochen Haug kam in seinem ersten Turnier zu zwei Siegen und wertvollen Erkenntnissen. Noch besser machten es die Brüder Nicolas und Leonard Olsinski, talentierte Jugendliche die erst seit kurzem dabei sind. Beide kamen auf sehr gute 2,5 Punkte! Insofern kann der Schachclub positiv in die Zukunft schauen.

Das Treppchen in der Mannschaftswertung (Summe der Punkte der besten 4 eines Vereins aus A- und B-Open) blieb uns fast schon traditionell verwehrt, es war nach dem 5. Platz letztes  Jahr dieses Mal Rang 4. Nächstes Jahr dann … wir kommen wieder!

Thomas Fischer

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